Endstand: TV Trebur – HSG Riedstadt 38:29 (18:13)
Ohne Lukas Nold, Marius Glock (beide verletzt) und Moritz Kohl, reist die HSG Riedstadt nach Trebur und liefert trotz des reduzierten Kaders eine spielerisch und kämpferisch klar verbesserte Vorstellung als in den Vorwochen ab.
Der Start gelingt ausgeglichen. Die Abwehr agiert aktiver als zuletzt, der Angriff deutlich strukturierter (8. Min: 6:6, 20. Min: 11:9).
Dennoch wird schnell klar: Trebur hat mehr Tiefe im Kader und nutzt jede Nachlässigkeit kompromisslos aus. Mit einem 3:0 Lauf kippt das Spiel erstmals, weil die HSG trotz doppelter Überzahl freie Würfe liegenlässt – eine altbekannte Baustelle dieser Saison (23. Min: 14:9).
Die Mannschaft zeigt Charakter und bleibt trotz der wenigen Wechseloptionen in Schlagdistanz. Zur Halbzeit steht ein 18:13, das deutlich, aber nicht hoffnungslos wirkt.
Nach der Pause kämpft sich die HSG erneut heran und Moritz Gerbig verkürzt in der 36. Spielminute auf 21:18. Doch dann erhöht Trebur das Tempo und Riedstadt läuft zunehmend hinterher. Die Abwehr verliert den Zugriff, einfache Gegentore reißen das Spiel endgültig auf. Spätestens ab der 50. Minute ist klar, dass der kleine Kader die hohe Intensität nicht mehr tragen kann. (33:25)
Die Mannschaft gibt dennoch nicht auf und kämpft bis zur letzten Minute. Trebur bleibt jedoch eiskalt und spielt das Match routiniert zu Ende. (Endstand: 38:29)
Viel Einsatz und viel Moral reichen am Ende nicht. Dennoch bleibt positiv, dass sich die Mannschaft im Vergleich zu den Vorwochen klar gesteigert hat und nicht aufgibt.
Daran gilt es am kommenden Samstag gegen HC VfL Heppenheim anzuknüpfen.
Anpfiff zum letzten Heimspiel in diesem Jahr ist um 17 Uhr im Sportpalast Erfelden.
Es spielten.
Daniel Braun (7/2), Moritz Seybel (7), Moritz Gerbig (6), Matthias Gräber (6), Philipp Neukirchner (1), Justin Kral (1), Felix Neumann (1), Martin Beißer, Magnus Holdefehr und Jan Sensfelder



